CRYSTAL DREAMS Text-Adventure

Die meisten von Euch wissen es ja schon: die alten Nerds unter Euch, die noch ZORK und ähnliche Textadventures kennen, können sich freuen – ich programmiere seit einigen Tagen an einem Text Adventure zu unserer Serie CRYSTAL DREAMS. Darin kann man die Topologie der Stadt LICHTLOS, Schauplatz unserer Serie, erkunden und sich schon mal ein bisschen einfühlen.

Das ganze könnte noch ein bisschen dauern, aber ich suche schon mal langsam Beta-Tester, die den Work in Progress unter die Lupe nehmen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Ben Bernschneider
Long Live Film

Wer die kleine IndieFilm Lab-Doku noch nicht kennt: gebt Euch ein bisschen Filmkorn und Wehmut. Lang lebe Film!

Ben Bernschneider
Erstes Bild aus der Leica M10...

… für VOYAGEUR. Lieber spät als nie. Ich dachte schon, ich muss die Kamera wegwerfen – aber nachdem ich mir geschworen hatte, dass zumindest ein digitales Bild der M10 im Buch landet, ist es nun soweit.

Es bleibt dabei: es nervt mich, dass ein digitales Bild nicht einfach mal schön aus der Kamera kommen kann. Es ist zu scharf, es ist zu digital. Aber dank meiner JETSET PRESETs, geht’s dann doch noch. 😄 Zum, Einsatz gekommen ist hier SAINT TROPEZ Nummer 1.
Model ist Melanie Paul, die bereits in den BAM BAM TAPES zu Gast war.

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Ben Bernschneider
Bens Anfänger-Tipp: Spare nicht an Komplimenten!

Taten sind natürlich um einiges geiler als Worte – aber nette Worte kosten nichts und bedeuten anderen Menschen und Künstlern im richtigen Moment die Welt.
Ihr wisst doch selbst, wie gut es tut, von anderen Menschen, die man schätzt, oder deren Arbeit man wunderbar findet, durch Zuspruch das Gefühl zu bekommen, dass man ebenfalls das richtige tut oder auf dem richten Weg ist. Es macht kaum Mühe und kostet ein paar Finger- oder Lippenbewegungen, diese Gefühl zurückzugeben. Also gebt, und gebt reichlich! <3
Ich sage nicht, dass ihr lügen sollt. Wenn ihr etwas scheiße findet, dann solltet ihr keinesfalls so tun als ob. Aber tagtäglich machen euch andere Menschen mit ihrer Arbeit glücklich. Also dankt es ihnen. Ein “Geiles Bild!!!” unter das Foto eines anderen Fotografen zu schreiben, das ihr wirklich cool findet, bringt euch nicht um. Die Wahrscheinlichkeit, dass derjenige gerade gut eine Umarmung gebrauchen könnte, ist ziemlich groß. Und vergesst nie, worauf es ankommt: wir sitzen hier alle zusammen auf diesem bescheuerten Planeten, weil unsere Eltern ihre Finger nicht bei sich und die Beine nicht zusammen lassen konnten, und wir müssen da jetzt gemeinsam durch. Also, seid nett zueinander, Ihr zahlt in eure Karma-Kasse ein. Arschlöcher gibt’s schon genug da draußen.

Ben Bernschneider
CRYSTAL DREAMS-Update.

Alle Beteiligten hatten in den letzten Tagen eine Menge zu tun und darüber hinaus haben wir uns entschieden, die Szenen unseres letzten Drehtags wieder aus dem Teaser zu entfernen, da wir kein Storytelling in den Teaser packen wollen. Nichts von der Geschichte soll vorweg erzählt werden. Im Teaser sollen eher Look & Feel angeteased (sic) werden.
Morgen (Donnerstag) geht die Farbkorrektur von vorne los und Freitag geht es in die SOUNDBASE STUDIOS, um die Soundmischung zu machen. Noch ein paar Tage, dann gibts den Teaser! ❤️

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Ben Bernschneider
Q & A-Kapitel des analogen Kurses

Falls jemand noch eine Frage zur analogen Fotografie hat, die beim Kurs beantwortet werden sollte – immer her damit! Bin für alle Fragen dankbar, seid nicht scheu. Es gibt keine dummen Fragen!
Schreibt direkt an mail@benbernschneider.com
Alle Fragen werden anonym behandelt.
Liebe Grüße, Ben

Ben Bernschneider
BAM BAM KURS 1: ANALOGE FOTOGRAFIE
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Ladies & Gents, ganz bald ist es soweit. Der erste BAM BAM-KURS erscheint in ein paar Wochen. Euch erwarten knapp 5 Stunden analoge Liebe! Die Kapitel-Liste gibt es jetzt schon mal vorweg:

1. INTRO
2. MEINE GESCHICHTE
3. WARUM ANALOG?
4. INTRO: KAMERAS
5. POINT & SHOOT
6. SPIEGELREFLEX
7. RANGEFINDER
8. MITTELFORMAT
9. INTRO: FILME
10. FARBFILME
11. DIAFILME
12. S/W-FILME
13. ENTWICKLUNG
14. INTRO: SELBST ENTWICKELN
15. S/W: WAS BRAUCHE ICH?
16. S/W SELBST ENTWICKELN
17. FARBE: WAS BRAUCHE ICH?
18. FARBE SELBST ENTWICKELN
19. INTRO: SCANNEN
20. WELCHER SCANNER + SOFTWARE?
21. SCANNEN
22. POSTPRODUKTION
23. Q & A
24. BENs FAVORITEN + SHOW & TELL
25. INTERVIEW
26. BONUS-KAPITEL: SOFORTBILDKAMERAS + FILME


Ben Bernschneider
VOYAGEUR back on track!

Ihr lieben Voyageure – so langsam nimmt die Arbeit an Voyageur wieder Fahrt auf. Ich habe mittlerweile die bisherige Bilderzahl von 2700 auf 890 runtergekürzt und diese nun alle ausgedruckt, da ich am Bildschirm weder eine Reihenfolge festlegen kann, noch meine Geschichte drum herum konstruieren. Ich muss die Bilder in den Händen halten und auf einem großen Tisch hin- und herschieben. Ich melde mich bald mit mehr Infos, sobald ich weiß, wann die restlichen Shootings für das Buch stattfinden.

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Ben Bernschneider
Bens Anfänger-Doppel-Tipp: Ohne eine Idee sind deine Shootings scheiße & Wie komme ich auf meine Ideen

Ideen sind alles.
Dein Drehbuch, dein nächstes Shooting, dein nächstes Buch und dein nächstes Projekt sind nichts, ohne eine zündende Idee. 
Woher kommen Ideen? Eine Idee kann dich anspringen – beim Musik hören, bei einem Film, beim Browsen durch die Untiefen von Pinterest. Aber in diesem Stadium spreche ich eher von Inspiration. Ein Bild inspiriert dich und du hast die Idee etwas ähnliches zu shooten. Das ist eine kleine Idee. Aber Ideen lieben Tiefgang. Und wo eine kleine Idee ist, ist eine größere Idee nicht weit.

Jeder hat seine Methode, sich darauf zu konzentrieren, dass aus einer kleinen Idee ein Geäst aus weiteren Ideen wird, so dass am Ende ein riesiger Ideenbaum deine süßen Früchte abwirft. 
Meine Güte, was schreibe ich hier? Das klingt ja höchst botanisch und esoterisch.  Aber im Ernst – für dich als Kreativer sind Ideen heilig. Und du musst dir die Zeit nehmen, diese Ideen auszuarbeiten und rumzuspinnen.

Ein aktuelles Beispiel an mir: wenn ich mir Szenen für CRYSTAL DREAMS einfallen lassen muss oder meine Story und Nude-Strecken für VOYAGEUR, dann sind mir meine Abende heilig. Ich habe dieses Jahr noch nicht einen meiner Freunde zu mir nach Hause eingeladen oder einen Termin auf Abends gelegt. Ich war auch an höchstens einem Abend aus. 

Denn das Finden und das Brüten meiner Ideen ist mir in dieser Phase wichtiger als jeder Freund, jedes Familienmitglied und auch sonst jeder soziale Kontakt.

Das klingt hart und ist natürlich auch plakativ übertrieben, denn sollte ein Freund oder meine Familie mich wirklich brauchen, dann würde ich alles stehen und liegen lassen und im helfen. Ist doch klar.

Aber gute Freunde verstehen das und zerren nicht an deiner Zeit. Wenn ein GUTER Freund sauer ist, dass du dich ein paar Monate nicht blicken lässt, dann ist das kein guter Freund, sondern ein Arsch. Die Zeit des Anderen zu respektieren ist das A und O jeder Beziehung.
Und das ist ein viel wichtigerer Tipp zwischendrin: pass dein Freundeskreis deinem Tun, deiner Arbeit an. Andere Künstler verstehen, dass du Zeit brauchst und dass du deine Kunst wahrscheinlich auch manisch betreibst. Leute, die das nicht respektieren, dich runterziehen, dich dazu nötigen, mit ihnen saufen zu gehen, weil du sonst ein Spalter und Spießer bist -> FUCK ‘EM!

Zurück zu meiner Methode, Ideen zu finden: Mein ganzes Leben basiert auf Post-It’s. Jede Sache, die mir im Kopf rumspukt, wird auf einem Post-It notiert.
Und ich meine JEDE Sache, die mit wichtig ist. Also hängen Abends vor mir unzählige Zettel auf denen steht:


Bam Bam-Kurs zu Ende schreiben
3 Staffel Twin Peaks zu Ende gucken
Steuer überweisen
Im Playstation Store nach neuen Spielen gucken
Gibts was Neues für die SWITCH?
DIA-Filme scannen
Silbersalz wegen Podcast schreiben.
Ingo von der Idee mit dem blutigen Hasen erzählen
Lynch-Doku gucken
Beiss-Schiene sauber machen
Hat Bret Easton Ellis einen neues Buch draußen?
Eis holen
Eis essen
Diät machen

Und ich presse immer weiter, bis ich nichts mehr aus meinem Gehirn an trivialen Dingen heraus kriege.
Bis ich alles von meiner FESTPLATTE ausgelagert habe.
Alles, was ich auf Zetteln habe, brauche ich nicht mehr in meinem Arbeitsspeicher. Sinn der Sache ist es, einen Raum zu kreieren, an dem keine alltäglichen Sachen an deinen Gedanken zerren.

Ich setze mich Abends hin, mit ein paar kühlen Flaschen Bier (den Punkt müsst ihr mir nicht nachahmen) und einem großen Notizblock auf dem Schoß. Meist sitzt meine Frau sogar neben mir und guckt Game of Thrones mit Kopfhörern auf den Ohren, während ich mich langsam in Trance begebe. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich meine Gedanken nur noch um meinen Notizblock kreisen und eine Idee die andere anstachelt, kann Rike ihre Serie auch laut gucken. Das bekomme ich dann gar nicht mehr so richtig mit. Ein paar Bier haben die Anspannung im Nacken gemildert, meine Augen starren ins Leere und plötzlich ist eine Tür in meinem Kopf weit offen und Gedanken strömen rein und raus.
Ich sitze dort gemütlich mit meinem Pentel Sign Pen (keine Werbung) und meinem Amerikanischen Yellow Legal Pad-Notizblock und lasse meine Hand alles runterschreiben. ALLES! Jeder noch so kleine Gedanke zu einer neuen Szene, einem Shooting oder einem Gefühl, dass mich gerade anmacht. Und irgendwann kristallisieren sich Dinge heraus, die Hand und Fuß haben. Und dann folge ich diesen Dingen und schreibe in diese Richtung wild weiter. Und so wächst Stück für Stück mein Ideenbaum, bis ich eine Szene, ein Shooting oder ein neues Kapitel umreissen kann. Mein Tipp wäre: schreib wirklich ALLES auf. Oft hat man Angst etwas niederzuschreiben, weil es ja jemand lesen könnte. Niemand wird es lesen. Schreib einfach und zerreiß danach das Papier. Du musst deinen Gedanken freien Lauf lassen und alles aufs Papier packen.
Ich habe das Gefühl, dass ich das alles hier in meinen Fotografie-Kurs packen sollte. Und zwar richtig detailliert! Das mache ich.

Euch noch einen schönen Sonntag! Liebe, Ben

Ben Bernschneider
Wir ziehen einen Kubrick ab...

… und drehen mal wieder viel zu viel: noch einen weiteren Tag für den Crystal Dreams-Teaser. Wir sind noch nicht wirklich zufrieden, da sich das Script jetzt doch düsterer gestaltet, als angenommen, und drehen Montag noch ein 4. Mal. Auch dazu gibt’s bestimmt wieder ein entlarvendes Video.

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Ben Bernschneider